Es wird viel in den Medien über Cholesterin und einen zu hohen Spiegel davon berichtet. Doch was ist Cholesterin? Cholesterin ist ein Molekül, das der menschliche Körper benötigt, um D-Vitamine, Gallensäuren und bestimmte Hormone zu produzieren. Es wird sowohl durch die Nahrung aufgenommen als auch in Leber und Darm selbst produziert.
Täglich sollte man mit der Nahrung 300 mg Cholesterin aufnehmen. Es gibt verschiedene Indikatoren für die Höhe des Cholesterinwertes im Körper. Dazu zählen unter anderem das Lebensalter, das Geschlecht und die allgemeine Fettzufuhr.
Zu den Ursachen eines erhöhten Cholesterinspiegels gehören Übergewicht und eine fettreiche Ernährung, Schilddrüsenunterfunktion, Leber-, Nieren- und Gallenerkrankungen, ein zu hoher Zuckerkonsum, Rauchen, Kaffee, aber auch Medikamente wie zum Beispiel hormonelle Verhütungsmittel.
Ein zu hoher Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für Atherosklerose, die sich schleichend über Jahre entwickelt und eine oder mehrere Arterien blockieren kann. An der inneren Arterienwand kommt es so zu einer Verhärtung, Verdickung und Abnahme der Elastizität.
Es kommt zur Behinderung der lebensnotwendigen Blutversorgung und somit zur langsamen Schädigung der Organe. Eine schlechte Blutversorgung des Herzmuskels durch verengte und verstopfte Herzkranzgefäße auf Grund von Ablagerungen an den Arterienwänden kann zu einer Herzinsuffizienz, Angina pectoris, einem Herzinfarkt und auch zum plötzlichen Herztod führen.
Weiterhin führen Durchblutungsstörungen im Gehirn letztlich zum Schlaganfall mit all seinen schwerwiegenden Folgen. Anfangs können noch leichte Symptome auftreten, oftmals tritt ein Schlaganfall aber plötzlich auf.
Bestehende Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, und Adipositas erhöhen ebenso deutlich das Gefahrenpotential bei erhöhten Cholesterinwerten.
Andere Folgekrankheiten sind ein Herzanfall, Raucherbein und Schlaganfall. Hinzu kommen zusätzliche Risikofaktoren wie Angina pectoris und Diabetes.